Mit Auto in Straßenloch gestürzt - tot Mit Auto in Straßenloch gestürzt - tot

06.12.2016 18:21 Uhr Eine 69-Jährige ist in Texas mit ihrem Auto in ein riesiges Straßenloch gestürzt, das sich plötzlich unter ihr auftat. Nach Angaben lokaler Medien versank die Ex-Polizistin mit ihrem Wagen in mehr als dreieinhalb Meter tiefem Wasser und starb.

Ein zweites Auto fiel ebenfalls in die gewaltige Grube in San Antonio. Der Fahrer wurde leicht verletzt. (Videoquelle: EBU)

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Merkel erneut zu CDU-Chefin gewählt Merkel erneut zu CDU-Chefin gewählt

06.12.2016 17:07 Uhr Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel ist auf dem Parteitag der CDU für weitere zwei Jahre im Amt der Bundesvorsitzenden bestätigt worden.

Merkel begann ihre Rede mit einer Zusage zur Flüchtlingspolitik: Sie wolle eine Wiederholung der Flüchtlingskrise in Deutschland wie im vergangenen Jahr unbedingt verhindern, versicherte Merkel. „Eine Situation wie die des Spätsommers 2015 kann, darf und soll sich nicht wiederholen.“ Die CDU-Vorsitzende stellte auch klar, dass einige der Asylbewerber Deutschland wieder verlassen müssen. „Nicht alle, die gekommen sind, können und werden bleiben“, sagte Merkel. (Videoquelle: EBU)

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„Beginnen wir miteinander zu reden“ „Beginnen wir miteinander zu reden“

06.12.2016 16:54 Uhr Alexander Van der Bellen hat nach der endgültigen Auszählung der Briefwahlstimmen seine erste Rede nach Verlautbarung des Endergebnisses der Bundespräsidentschaftswahl gehalten.

Van der Bellen versicherte, in seiner bevorstehenden Amtszeit ein „Präsident für alle Österreicherinnen und Österreicher“ zu sein, und sprach dabei direkt auch jene Wähler an, die für seinen Kontrahenten Norbert Hofer (FPÖ) gestimmt hatten. Er stehe weiter für eine aufrichtige Zusammenarbeit „aller konstruktiven Kräfte“ des Landes und plädiert für Gemeinsamkeit und gegenseitigen Respekt voreinander. (Videoquelle: ORF)

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Amtszeit, ein „Präsident … zu sein, und


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Alexander Van der Bellen (designierter Bundespräsident): „Ein knappes Jahr ist vergangen seit dem offiziellen Beginn dieser Wahlauseinandersetzung. Eine Wahl im April, eine Stichwahl im Mai, eine Anfechtung, eine Aufhebung, einen Oktobertermin, ein - nennen wir es - Kleberproblem, eine verschobene Stichwahl, und nach dieser langen Zeit nun die Entscheidung am vergangen Sonntag: Österreich hat einen neuen Bundespräsidenten gewählt.“

„Und ich möchte auch ausdrücklich sagen, dass ich allen Wählerinnen und Wählern, die Herrn Hofer gewählt haben, sozusagen meine Hand reiche und ihnen zusage und versprechen kann, dass ich der Bundespräsident aller Österreicherinnen und Österreicher sein werde, ob sie mich nun gewählt haben oder nicht.“

„Es ist doch so, dass manche Äußerungen in diesem Wahlkampf nicht immer, sagen wir, von nötigem Respekt geprägt wurden. Einem Respekt, der in einer Demokratie notwendig ist, um einander zuhören zu können und gemeinsam dann weiterzukommen. Und ich glaube, dass das Wahlergebnis auch zeigt, dass sehr, sehr viel Menschen sich in Österreich eine andere Gesprächskultur in der Politik wünschen, und ich werde jedenfalls versuchen, diesem Thema des Umgangs miteinander, auch wie wir mit Worten miteinander umgehen, in dieser Amtszeit, in meiner Amtszeit einen wichtigen Platz einzuräumen.“

„Natürlich werde ich versuchen, Österreich nach außen gegenüber dem Rest der Welt bestmöglich zu vertreten und nach innen diese Verbindlichkeit auszustrahlen, die mit dem Amt für mich verbunden ist. Und ich möchte dafür sorgen, dass wir das Beste aus uns herausholen. Ich stehe für … nicht für Entscheidungen – wie man so sagt – aus der Hüfte, sondern für wohlüberlegte und vernünftige Entscheidungen nach bestem Wissen und Gewissen und ich setze mich ganz bestimmt dafür ein, dass unsere Kinder in Frieden und Freude aufwachsen können in diesem Land.“

„Ich stehe für eine aufrichtige Zusammenarbeit aller konstruktiven Kräfte in diesem Land. Veränderung sind notwendig, ja, das wissen wir alle und ich werde mein Scherflein dazu beitragen, dass sie mit Augenmaß und Konsequenz vorangetrieben werden, und ich werde – das ist jetzt kein Geheimnis mehr nach elf Monaten Wahlkampf – mein ganzes Gewicht in die Waagschale werfen, dass unser gemeinsames Europa zusammenrückt, sich nicht auseinanderdividieren lässt und sich in eine positive Zukunft bewegt.“

„Wenn wir von Spaltung reden, wenn wir von Polarisierung reden, wenn wir von diesen Hälften - angeblichen Hälften – reden, in die Österreich zerfallen ist, das sind doch keine… selbst wenn es sie gäbe, selbst wenn es sie gibt, sind es keine in alle Ewigkeit feststehenden Hälften. Sie bestehen aus, letzten Endes aus Menschen, aus Menschen mit verschiedenen Lebensgeschichten, mit verschiedenen Lebensentwürfen, mit verschiedenen Haltungen und Überzeugungen und alle zusammen, wir alle gemeinsam, sind dann dieses bunte Österreich, das wir doch mögen und lieben.“

„Schauen wir auf die persönliche Ebene jedes einzelnen Menschen, und das heißt aber dann schon auch: Suchen wir das persönliche Gespräch untereinander und miteinander! Von Mensch zu Mensch, wo auch immer, im Wirtshaus, in der U-Bahn, in der Straßenbahn, auf den Dorfplätzen, auf den Kirchplätzen – wo sich’s eben ergibt! Und versuchen wir weniger miteinander zu streiten, sondern einander mal zuzuhören, die Meinung des anderen für’s Erste jedenfalls zu respektieren. Das heißt: Beginnen wir miteinander zu reden.“

„Mit diesem Vertrauen, dass wir in einer Zusammenarbeit der konstruktiven Kräfte in diesem Land Erfolg haben werden, mit diesem Vertrauen gehe ich, und ich hoffe auch Sie, in die kommenden sechs Jahre dieser Bundespräsidentschaft. Aber wir haben einen Weg vor uns, einen Weg zueinander, und dieser Weg zueinander wird doch umso kürzer, oder wir kommen umso schneller zueinander, wenn wir von beiden Enden aufeinander zugehen. Von beiden Enden! Und so lang, oder so weit, so lang dieser Weg auch sein mag, er wird jedenfalls kürzer, er beginnt … dieser Weg beginnt mit dem ersten Schritt, den wir tun. Tun wir diesen ersten Schritt. Ich danke Ihnen vielmals für Ihre Aufmerksamkeit.“

Gerücht über Kinderpornoring: Polizeieinsatz Gerücht über Kinderpornoring: Polizeieinsatz

05.12.2016 15:00 Uhr In Washington hat ein Gerücht über einen Kinderpornoring zu fatalen Folgen und einem Polizeieinsatz geführt.

Dabei kam es in einem Pizzarestaurant zu einem bewaffneten Zwischenfall. Ein 28-Jähriger aus North Carolina war ins Lokal Comet Ping Pong eingedrungen und hatte Angestellte des Restaurants mit einer Waffe bedroht. Nach 45 Minuten konnte die Polizei den Mann festnehmen. (Videoquelle: APTN)

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Lee Elmore (Barkeeper): „One of the hosts runs up and was like, did you see that guy, he had a big gun. (...) He didn’t make eye contact with anybody. He didn’t ask for any help.“

James Alefantis (Restaurantbesitzer): „We’ve received many, many, many calls, but really they’re from around the world. But we didn’t expect anyone to come. (...) I really hope that all these people fanning the flames of this conspiracy would take a moment to contemplate what has gone on here today and maybe to stop.“

Regierungstruppen auf dem Vormarsch Regierungstruppen auf dem Vormarsch

05.12.2016 13:09 Uhr In der umkämpften syrischen Stadt Aleppo rücken die Regierungstruppen in den Rebellengebieten immer weiter vor.

Die Armee und ihre Verbündeten hätten nahe der Zitadelle ein weiteres Viertel erobert, meldete die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in Großbritannien. (Videoquelle: EBU)

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Van der Bellen gewinnt Hofburg-Wahl Van der Bellen gewinnt Hofburg-Wahl

04.12.2016 19:01 Uhr Der nächste Bundespräsident heißt Alexander Van der Bellen. Der frühere Grünen-Chef hat die auf Anordnung des Verfassungsgerichtshof wiederholte Wahl klar gewonnen.

Während Van der Bellen die erste Stichwahl am 22. Mai nur knapp gewonnen hatte, räumte sein Gegner Norbert Hofer (FPÖ) seine Niederlage diesmal bereits eine halbe Stunde nach Wahlschluss ein. (Videoquelle: ORF)

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Hofer und Van der Bellen zuversichtlich Hofer und Van der Bellen zuversichtlich

04.12.2016 14:05 Uhr Begleitet von Dutzenden Kamerateams aus aller Welt haben die beiden Präsidentschaftskandidaten ihre Stimme abgegeben.

„Ich bin ruhig und zuversichtlich“, sagte Norbert Hofer in seinem Heimatort Pinkafeld im Burgenland. Alexander Van der Bellen zeigte sich vor Journalisten in Wien ebenfalls zuversichtlich. „Aber sicher kann niemand sein,“ sagte er. (Videoquelle: EBU)

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Norbert Hofer: „Mit einem guten Gefühl, aber nicht siegessicher. Denn man weiß ja nie, wie die Wähler entscheiden. Es ist ja einfach so, dass auch bei den Meinungsumfragen es immer schwieriger wird für die Experten, ein valides Bild zu bekommen. Und ja, wir werden sehen, ich bin sehr ruhig, überraschenderweise. Ich habe gearbeitet so viel geht und heute kann ich nichts mehr beeinflussen. Heute kann ich in Ruhe abwarten, was passiert.“

Alexander Van der Bellen: „Ein Jahr Wahlkampf findet ein gutes Ende, hoffe ich. Das eine Jahr war schon sehr interessant, war auch anstrengend, jetzt wird es Zeit, dass es ein Ende hat. Ich bin optimistisch und zuversichtlich, aber sicher kann niemand sein.“

Kuba: Abschied von Fidel Castro Kuba: Abschied von Fidel Castro

04.12.2016 09:58 Uhr Zehntausende Menschen haben in Santiago de Cuba Abschied von dem kubanischen Revolutionsführer Fidel Castro genommen.

Zu der Trauerfeier waren unter anderen der venezolanische Präsident Nicolas Maduro, der bolivianische Staatschef Evo Morales und die brasilianischen Ex-Präsidenten Luiz Inacio Lula da Silva und Dilma Rousseff gekommen. (Videoquelle: APTN)

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