Raumschiff „SpaceShipTwo“ abgestürzt Raumschiff „SpaceShipTwo“ abgestürzt

31.10.2014 21:39 Uhr Das private Raumflugzeug „SpaceShipTwo“ ist bei einem Testflug im US-Bundesstaat Kalifornien abgestürzt.

„Während des Tests erlitt das Gefährt eine ernsthafte Unregelmäßigkeit, die im Verlust des Gefährts resultierte“, teilte das Unternehmen Virgin Galactic mit. Nach Polizeiangaben kam einer der beiden Piloten ums Leben, der andere wurde schwer verletzt. (Videoquelle: EBU)

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Häuser in Norwegen weggespült Häuser in Norwegen weggespült

31.10.2014 16:48 Uhr Nach starkem Regen haben heftige Fluten in Norwegen Straßen überschwemmt und ganze Häuser mit sich gerissen.

Einwohner im Westen des Landes konnten ihre Dörfer nicht mehr erreichen. Die Wassermassen spülten auch Autos weg. Allein in dem Ort Flam zerstörten die Fluten 13 Häuser. (Videoquelle: EBU)

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Explosionen in Radiogebäude Explosionen in Radiogebäude

31.10.2014 14:17 Uhr Im Gebäude des öffentlich-rechtlichen Senders Radio France im 16. Pariser Arrondissement ist nach mehreren Explosionen ein Brand ausgebrochen.

Das Gebäude wurde umgehend evakuiert. Zahlreiche Einsatzkräfte waren an Ort und Stelle. Informationen zur möglichen Ursache des Brandes lagen nicht vor. (Videoquelle: EBU)

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Militärputsch nach eskalierenden Protesten Militärputsch nach eskalierenden Protesten

30.10.2014 21:55 Uhr In Burkina Faso ist es zu gewaltsamen Protesten gegen eine weitere Amtszeit von Präsident Blaise Compaore gekommen.

Nachdem die Proteste eskalierten, übernahm das Militär die Macht und erklärte die Regierung für abgesetzt. (Videoquelle: EBU)

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Neue Gewalt in Jerusalem Neue Gewalt in Jerusalem

30.10.2014 13:29 Uhr Nach einem Attentat auf einen jüdischen Aktivisten in Jerusalem ist es zu Krawallen gekommen.

Im Stadtteil Abu Tor warfen Palästinenser Steine und Feuerwerkskörper auf Polizisten. Der Tempelberg wurde für Besucher vollständig geschlossen. In Jerusalem herrscht erhöhte Polizeipräsenz.

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Verheerender Erdutsch in Sri Lanka Verheerender Erdutsch in Sri Lanka

30.10.2014 09:21 Uhr Nach einem verheerenden Erdrutsch in Sri Lanka werden viele Tote befürchtet, es könnten noch ungefähr 200 Menschen unter den Massen aus Schlamm und Geröll begraben sein.

Ein Hang war auf einer Breite von etwa 3,5 Kilometern abgebrochen und ins Tal gerutscht. Etwa 150 Wellblechhütten im Dorf Koslanda im Süden der Insel wurden dabei zerstört. Die Rettungsarbeiten in den Schlammmassen wurden durch anhaltende Regenfälle sowie den instabilen Untergrund der umliegenden Hügel beeinträchtigt. (Videoquelle: APTN)

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Was macht IS für Junge attraktiv? Was macht IS für Junge attraktiv?

29.10.2014 23:03 Uhr In der Doku „Kinder des Kalifats“ hat ein ORF-Team 2.000 heimische Sympathisanten der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) ausgemacht.

Experten versuchen zu erklären, was IS für Jugendliche so attraktiv macht. Guido Steinberg, Islamwissenschaftler aus Berlin, sieht einen starken Wunsch von jugendlichen Salafisten, in einem islamischen Staat zu leben. Tarafa Baghajati, Obmann der Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen, warnt, dass Radikalisierung vor allem dann leicht passiert, wenn bei Jugendlichen in geschlossenen Freundeskreisen ein fundiertes Wissen über den Islam fehlt. (Videoquelle:ORF)

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Transkription

Guido Steinberg, Islamwissenschaftler aus Berlin: „Die große Attraktivität von IS zurzeit ist durchaus ein neues Phänomen. Und das hat etwas damit zu tun, dass viele dieser Jugendlichen schon seit längerer Zeit einen großen Wunsch haben. Sie möchten nämlich in einem islamischen Staat leben, so wie sie sich vorstellen, dass der Prophet im 7. Jahrhundert mit seinen Gefährten in Mekka und Medina gelebt hat. Und IS macht gerade mit dieser Möglichkeit, im islamischen Staat zu leben, unter einer wirklichen muslimischen Herrschaft, so wie sie das viele Salafisten vorstellen, damit machen sie im Moment Propaganda.“

Tarafa Baghajati, Obmann der Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen (IMÖ): „Der Weg zur Radikalisierung und Extremismus ist viel schneller als man denkt. Warum? Das passiert in einer Auseinandersetzung mit Internet aber auch in einem geschlossen Freundeskreis. Nachher kommt die Beeinflussung durch eine externe Person, die die Rolle einer Autorität - auch einer religiösen - spielt. Und mit Leuten, die aber nicht religiös argumentieren können und nicht viel Ahnung und Wissen über den Islam haben. Das wichtigste ist, dass sie nicht in einer islamischen Gemeinschaft in einer muslimischen Umgebung auch etabliert sind. Sie haben keinen Rückhalt um zu fragen über diese komplizierten Themen.“

Türkei: 18 Bergarbeiter eingeschlossen Türkei: 18 Bergarbeiter eingeschlossen

29.10.2014 12:15 Uhr Nach dem Einsturz eines Bergwerksschachts in der südtürkischen Stadt Ermenek sind die Überlebenschancen für 18 eingeschlossene Kumpel gesunken.

Zuletzt bestand weiter kein Kontakt zu den Verschütteten, berichtete Energieminister Taner Yildiz. (Videoquelle EBU)

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