Macron verteidigt Luftschlag auf Syrien

Nach den Raketenangriffen der USA, Großbritanniens und Frankreichs auf Syrien hat der französische Präsident Emmanuel Macron den Luftschlag verteidigt und gleichzeitig neue Anstrengungen für eine diplomatische Lösung des Konflikts angekündigt.

Frankreich werde „mit allen sprechen“ - insbesondere mit Russland und dem Iran, den Unterstützern des syrischen Machthabers Baschar al-Assad, sagte Macron im französischen Fernsehen. (Videoquelle: EBU)

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Transkription

Französischer Präsident Emmanuel Macron: „Syrischen und russischen Behörden zufolge gibt es keine Opfer auf deren Seite. Das ist genau, was wir wollten“

„Wir haben sehr präzise chemische Waffen getroffen, die alle internationalen Gesetze gebrochen haben. Und es gab keine Schäden auf russischer Seite.“

„Wir haben einen Punkt erreicht, an dem der Luftschlag notwendig war, um unserer Gemeinschaft die Glaubwürdigkeit zurückzugeben. Jetzt, Sie haben recht, ich sagte das seit dem Beginn und ich sagte das vor den Vereinten Nationen im September. Um eine nachhaltige Lösung für Syrien zu erreichen, müssen wir mit dem Iran, Russland und Syrien sprechen.“

„Vor zehn Tagen sagte Präsident Trump, die USA wollten Syrien verlassen. Wir haben ihn überzeugt, dass es notwendig ist, dort zu bleiben.“